Herzlich willkommen auf der Website des
Masterstudiengangs
Transnationale Literaturwissenschaft: Literatur, Theater, Film


Der Studiengang Transnationale Literaturwissenschaft: Literatur, Theater, Film lehrt die Beschreibung, Reflexion, Kreation und Analyse der komplexen transnationalen Produktions- und Rezeptionsprozesse grenzüberschreitenden Charakters. Dabei werden Theater-, Literatur- und Filmpraxis auf der einen und verbürgte, text- und theoriezentrierte Modi der literaturwissenschaftlichen Lehre auf der anderen Seite  als komplementäre und  gleichwertige Bestandteile einer wissenschaftlichen Reflexion über die transnational verfasste Welt und ihre Repräsentationen verstanden. Im Rahmen dieses Ansatzes wird auf das Instrument des transdisziplinären Projektstudiums zurückgegriffen und forschendes Lernen verwirklicht. Weiterlesen

(zum Abspielen des Videos bitte auf das Bild klicken)


Aktuelle Veröffentlichungen aus der Transnationalen Literaturwissenschaft

Erstmalig vereint ein Sammelband die aktuellen Forschungsfragen rund um das Thema Transnationalität in der Literaturwissenschaft: das im Herbst 2019 erschienene Handbuch Literatur & Transnationalität. Darin enthalten ist ein Aufsatz von Prof. Elisabeth Arend, Leiterin des Masterstudiengangs Transnationale Literaturwissenschaft, zum Thema transnationale frankofone Literaturen.

Hier geht es zum Aufsatz

 

 

Ebenfalls im Herbst erschienen ist der Band Germanistik im Umbruch – Literatur und Kultur aus der Reihe Germanistik International, der die Beiträge von 21 internationalen Wissenschaftler*innen zu den aktuellen Fragen im Bereich Literatur, Identität und Gedächtnis zusammenträgt. Dabei ist ein Aufsatz von Ina Schenker, wissenschaftliche Mitarbeiterin des Masters Transnationale Literaturwissenschaft, der Transgressionsmöglichkeiten transnationaler Literaturwissenschaft in die Gesellschaft thematisiert.

Hier geht es zum Aufsatz

 


Eine Theaterempfehlung: „Rückkehr nach Reims“

Zwanzig Jahre hat er seine Familie nicht gesehen, als der französische Soziologe Didier Eribon anlässlich des Todes seines Vaters zum ersten Mal wieder nach Reims reist. Das ist der Ausgangspunkt einer schonungslosen autobiographischen Recherche: Über sexuelle und soziale Scham, über das Arbeitermilieu, aus dem er kommt, und vor dem er als junger Homosexueller flieht. Über das akademische Umfeld, an das er sich in Sprache und Gestus anpasst und vor dem er seine soziale Herkunft versteckt. Über die eigene Familie, die früher mit Stolz links, jetzt aber resigniert Front National wählt. Eine Recherche, die nach den Ursachen des Aufstiegs des Rechtspopulismus fragt und dabei nicht mit Kritik an einer Linken spart, die sich von großen Teilen der Arbeiterschaft habituell wie politisch entfremdet habe. Michael Rettig inszeniert ›Rückkehr nach Reims‹ als polyphonen Dialog zwischen einem Schauspieler und fünf Musikern.

https://schwankhalle.de/spielplan/rettig-rueckkehr-nach-reims-737.html


Im Rahmen der ForstA-Initiative und der Verankerung des Forschenden Lernens im Master TnL, laden wir ganz herzlich zu einem Workshop mit Stephanie Heimgartner und Philip Berendt von der Ruhr-Universität Bochum ein:

Workshop Literaturwissenschaft im Praxistransfer – Bremen, 20.11.2019  // GW2 B1400

10.15 – 11.45

  • Impuls mit Produkten aus den Praxisseminaren „Vom Manuskript zum Buch“, „Literaturkarte Ruhr“, „Ungebunden. Literaturagentur“
  • Sammlung von Fragen und Ideen dazu
  • ergänzend Power-Point-Präsentation der Lerninhalte, der didaktischen Struktur und des Verlaufs der Seminare

11.45 – 13.15

  • Brainstorming im Plenum oder in Gruppen (je nach TN-Anzahl):
  • Praxisseminare unter Bremer Bedingungen und mit den Zielsetzungen und Themen einer transnational verstandenen und agierenden Literaturwissenschaft? (Ist-Zustand, Desiderate, Ziele, Ideen)
  • Welche Ressourcen brauchen die TN zur Entwicklung eigener Ideen? Welche sind an der Uni vorhanden und können ad hoc in Anspruch genommen werden?
  • (Lehrberatung, Lehrportal, Mission Statement, E-Learning-Unterstützung, Best-Practice-Beispiele …)
  • Entwicklung von Ideen für eigene didaktische Szenarien in Gruppenarbeit.
  • (POL-Siebensprung)

14.45 – 16.15

  • Vorstellung der Seminarkonzepte (Poster)

16.15 – 17.45

  • gegenseitige Evaluation der Seminarideen, Auswertung des Workshops

Anmeldung via Stud.IP oder per Mail: tnl@uni-bremen.de


Aktuelle Artikel